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Montag, 4. Juni 2012

Streckenreview DirtForce Bikepark

Nach dem letzten Besuch vor zwei Jahren war es gestern deutlich an der Zeit tomboyz vom Wassersport auf dem Greifswalder Bodden zu holen und den neuen Bikepark der DirtForce in Neubrandenburg anzutesten. Aus nostalgischen Gründen und weil wir vor dem verschlossenen Werkstor der Kiesgrube landen (Anfahrt nur über Ziegelbergstraße und Mühlendamm möglich) parken wir am Waldfriedhof und bahnen uns über die alte verfallene Strecke den Weg zum neuen Vereinsgelände. Hier treffen wir auf Christian Engel, der freundlicherweise eine Streckenbegehung durchführt und den aktuellen Entwicklungsstand schildert. Das bereits Erreichte verdient definitiv das Prädikat herausragend! Das gesamte Areal wurde bearbeitet und im Kiestagebau Strecken für Downhill. 4cross, Slopstyle und ein Pumptrack angelegt und bereits verfeinert. Neben diversen Bauprojekten, wie einem Startturm oder einer Zuschauertribüne, wurde der Northshore noch nicht fertiggestellt. Alle vorgefundenen Bauten sind in sehr guter Qualität ausgeführt, für die Erdarbeiten standen große Maschinen zur Verfügung. Dementsprechend wurde nicht nur die vorhandene Topografie genutzt, sondern grundlegende Strukturen geschaffen.
Vor dem Streckenreview an dieser Stelle zunächst ein Hinweis auf den hier am 17. Juni stattfindenden zweiten Lauf des Bergamont Downhill Cup: http://www.dirtforce.de/wp-content/uploads/dhcup_mv2012.png Downhill
Einstieg in den Downhill, Starthügel von unten gesehen. Hier soll später noch ein Startturm errichtet werden.
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Ausblick von oben auf den BaggerseeP1090610
Erster Kicker nach Kurve über Baumwurzel. Alle Elemente können auch auf Chickenways umfahren werden.
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Kurve im Hang, …
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dann folgt ein kurzer Gegenanstieg, …
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bevor es erneut über ein kleinere Wurzeln bergab geht. P1090603
Zweiter Kicker in Fahrtrichtung ...
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und von unten gesehen, das Gefälle lässt sich erahnen.
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Danach verzweigt sich die Strecke in ein wahlweise gröberes Steinfeld links oder einen kleinen Sprunghügel rechts. Dahinter ist geradeaus bereits ein Podest als eine der nächsten beiden Optionen erkennbar.
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Steinfeld von unten gesehen.
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Blick nach oben vom Podest.
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Linkerhand folgt ein Wallride oder ein Sprung, …
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während vom Podest eine Serpentine zurück in die Hauptlinie führt.
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Zweites Steinfeld nach Wallride von unten gesehen.
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Dritter Kicker von unten gesehen.
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Erster Anlieger im unteren Streckendrittel.
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Dahinter folgt nach kleinem Gegenanstieg ein zweiter Wallride mit einem Steinfeld am Ausgang sowie der vierte Kicker, leider haben wir keine Bilder von diesem Abschnitt.
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Unten befindet sich der letzte Anlieger des Downhills, der im Zielbereich wieder mit 4cross und Slopestyle zusammen trifft. Um die Strecke herum führt ein Weg mit gleichmäßigem Gefälle zurück zum Starthügel. P1090654
4cross
Der 4cross besteht jeweils aus schnellen aber längeren sowie kurzen aber technischen Abschnitten, dazwischen befinden sich längere Abschnitte mit guten Überholmöglichkeiten
Blick vom Starthügel, die Strecke verläuft S-förmig von rechts nach links. P1090613
Anlieger mit schöner Aussicht.
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Doppelanlieger am unteren Ende des Starthügels. P1090615
Schnelle Abfahrt zum Wallride.
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Ausgang in Table links oder Sprung rechts.
P1090617
Blick zurück von unten.
P1090620
Zweite diesmal wellige Abfahrt zur zweiten Gabelung. P1090619
Vom unteren Teil gibt es keine Bilder, der Zielbereich ist oben zu sehen.
Slopestyle
Wir sind zu alt für diesen ******
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Nachtrag (06.06.2012)
Hier noch ein paar bewegte Bilder aus anderer Quelle zum Downhill. Im Zielbereich sind die Spuren eines Erdrutsches noch nicht beseitigt, der letzte Anlieger fehlt.

Montag, 2. November 2009

Neues aus Neubrandenburg

Die alte Strecke der DirtForce dürfte mit der Eröffnung des Bikeparks zwar passe sein, aber diese Pressemeldung hört sich gut an:
Neubrandenburg/Plate (dpa/mv) - Der nach Angaben der Betreiber größte Bikepark Norddeutschlands soll im kommenden Frühjahr in der Nähe von Neubrandenburg öffnen. Das 3,6 Hektar große Gelände befindet sich im renaturierten Teil des Kiestagebaus «Hinterste Mühle», wie der Sender Antenne Mecklenburg-Vorpommern anlässlich des ersten Spatenstichs am Wochenende unter Berufung auf den Radsportverein «Dirt Force» meldete. Im Park soll es unterschiedliche Strecken auf Sand oder Steinen geben, angefangen von Kinder- oder Einsteigerstrecken bis hin zu technisch anspruchsvollen Strecken mit Sprüngen im hügeligen Gelände. Auch Wettbewerbe sind geplant.
(Quelle: www.mtb-news.de/Schweriner Volkszeitung)

Update 7. Dezember 2009
Der Unterholz e.V. hat dem Bikepark in Neubrandenburg einen ersten Besuch abgestattet und spannende Impressionen gesammelt. Den Beitrag gibt es hier.

Freitag, 24. April 2009

Downhillsession in Neubrandenburg

Was ist die perfekte Alternativbespaßung für den eigenen Bruder, wenn die Teile für den Neuaufbau seines Rades noch nicht eingetroffen sind? Richtig, wir haben eine kleine Downhillsession in Neubrandenburg auf der Strecke der DirtForce absolviert :-). Als Shuttle diente sein altes Golf Cabrio, das sich dank großer Ladeluke als perfektes Gefährt für den Transport von zwei Bikes samt Fahrern herausstellte. Den auf den Seiten der Dirt Force beschriebenen Parkplatz zu finden war einfach, die Strecke zunächst schwieriger. Nach vielleicht 200 gefahrenen Metern auf der Anfahrt zerstörte mein lieber Bruder dann zunächst erst einmal die Kette an seinem Leihbike an der ersten Steigung des Tages, während ich mich kreisförmig der Strecke näherte. Letztendlich hätten wir uns nicht links an der Waldkante orientieren müssen, sondern rechts bzw. geradeaus. Kein Problem, noch fix die Kiesgrube umrundet, dann haben wir die Bikes einfach ins offene Auto gelegt und in Innenstadtnähe einen Fahrradhändler gesucht. Leider fanden wir nur den hiesigen ZEG Händler, eine IG-Kette kostet dort mit Montage sage und schreibe 30 (In Worten Dreißig) Euro, der Einbau zog sich mit zweimaligem Ablängen des Praktikanten oder Schülers über eine Viertelstunde, wurde aber immerhin sofort erledigt. Gratis gab es eine interessante Erklärung zum Unterschied zwischen IG und HG.

Geöffnetes Shuttle

Räder zusammen gesteckt zum ersten Anlauf

Zweiter Anlauf mit neuer Kette


Da wir bereits wussten was uns erwartet nahmen wir diese Hürden gern in Kauf, jedoch verzichtete mein Bruder auf den Kauf eines Fahrradhelmes. Den hätte er wenig später gut gebrauchen können: Im zweiten Anlauf und entgegen meinem Hinweis sich die Strecke erst einmal anzuschauen legt er sich gepflegt am ersten Sprung ab und kreiert nach einem Salto vorwärts am nächsten Baum einen neuen Haarschnitt. Glücklicherweise passiert ihm nicht mehr und kurz darauf ist er mit verbreitertem Scheitel in Kerbenform wieder fit. Die Strecke selbst ist der Wahnsinn mit ein paar echt kranken Bauten in Form von Northshores, Roadgaps, Tables und und und. Wir suchen uns eine mit unseren fahrtechnischen Fähigkeiten fahrbare Line mit Anliegern und kleinen Kickern aus der Vielzahl von Möglichkeiten aus und steigern das Tempo. Irgendwann komme ich auf die Idee einen der Tables zu fahren, zunächst langsam. Die Steigergung des Tempos auf eine mittlere zögerliche Geschwindigkeit ist dann mein Fehler des Tages und endet in einer körpergebremsten Bruchlandung auf der hinteren Schräge und ich bin dankbar meinen Helm zu tragen. Außer ein paar Abschürfungen und einem Helm geht nichts zu Bruch und wir machen weiter. Zwischenzeitlich gesellt sich auch ein Neubrandenburger Vereinsmitglied auf die Strecke und zeigt sein Können auf den schwierigeren Lines. Nach seiner Auskunft bleibt der Parcours wohl nur noch dieses Jahr in seiner jetzigen Form bestehen, denn steht ein Umzug auf ein neues Gelände an. Bis zu dessen Fertigstellung bleibt aber alles beim Alten.

Northshoresprünge in großer Höhe

Steilwand in der Landezone

Bruder im ersten Anlieger unter Northshore

Zwei darauffolgende parallele Anliegerkurven, hier die höhre mit kleinem Sprung...

und die Untere

Dieser Roadgap steht zwischen dem ersten und dem parallelen Anlieger, im Anflug der Neubrandenburger

Ich am Ausgang des ersten Anliegers

Sprung über den Table

Mein Bruder am unteren ersten Kicker...

und ich am Zweiten


Fazit: Eine Kette, ein Helm, Beulen und Schürfwunden, wer die Grenzen seiner Fahrtechnik ausloten und überschreiten möchte ist in Neubrandenburg genau richtig. Was die Mitglieder der Dirt Force hier geschaffen haben setzt dem an sich schon ansprechendem Terrain definitiv die Krone auf. Mindestens ein Helm, besser noch ein Satz Protektoren sind hier Pflicht!