Montag, 24. Mai 2010

Pfingsttour um den Plauer See

70% Singletrailanteil direkt am See haben uns zu Pfingsten in die Mecklenburger Seenplatte zu einer Umrundung des Plauer Sees gelockt. Bei der Anreise haben wir zunächst einen Stop bei den Ivenacker Eichen eingelegt, von denen die Älteste schätzungsweise 1000 Jahre alt ist und einen Stammdurchmesser von etwa 3,5 Meter aufweist. Interessanterweise handelt es sich bei den Bäumen nicht etwa um Reste eines Urwaldes, sondern um eine ebenso alte einmalige Kulturlandschaft, die durch Beweidung entstanden ist. Wohl auch aufgrund der abgelegenen Lage konnten diese Bäume überdauern und sind heute Teil des Nationalparks.


Doch zurück zum Plauer See, wir wählen den Einstieg südlich von Alt Schwerin und fahren die Kastanienallee nach Wendorf herunter. Hier befinden sich ausreichend Parkplätze und wie sich herausstellt auch der Beginn des ersten Singletrails. Als Exitoption befindet sich hier ferner einer der Fähranleger. Vom leider miesen Wetter lassen wir uns ebenso wenig abhalten wie von den Warnungen der Trekkingradtouristen vor den angeblich schlammigen Pisten. Nach einem Blick auf unserer Material registrieren diese dann auch, dass unser Tagesziel etwas anders ausschaut ;-).

Radroute 18363 - powered by Bikemap


Erster Halt bei Lenz zwecks Nahrungsaufnahme, das andere Seeufer ist im Dunst verschwunden.

Hinter Lenz beginnt die "schlechte Wegstrecke" und für uns der Spaß. Für Weicheitouris wird eine Ausweichroute über Asphalt angeboten.

Der Pfad führt auf der Ostseite des Plauer Sees fast vollständig am Ufer entlang.

Stellenweise sind die Pfade beträchtlich ausgefahren und es haben sich große Schlammlöcher gebildet, für ein Mountainbike sind diese aber unkritisch und erhöhen den Spaßfaktor.

Lichte Stelle.

Blick auf den südlichen Zipfel des Sees.

Nach dessen Umrundung gönnen wir uns eine kurze Rast auf dem Fähranleger bei Bad Stuer.

Ab hier wird die Strecke noch einmal richtig schnell, führt jetzt aber abseits der Uferkante durch den Wald nordwärts gen Plau.

Strand bei Silbermühle.

Historische Hubbrücke in Plau, das Eiscafe vorne rechts auf der Ecke ist zu empfehlen.

Wasserstraße

Hinter dem Karower Meiler befindet sich der Aussichtsturm "Moorochse", der einen wunderschönen Blick über einen ehemaligen Torfstich bietet. Dieser steht unter Wasser und Naturschutz, neben Wildgänsen lassen sich Haubentaucher, Kraniche und eine Vielzahl anderer Vogelarten beobachten. Zu später Stunde empfängt uns hier eine ganz besondere Stimmung und Ruhe.

Bei Wendorf erreichen wir unser Beförderungsmittel für den Heimweg.


Fazit: Der Plauer See ist ein absolutes Muss für Mountainbiker. Zwar sind hier nur wenige Höhenmeter zu finden, der Singletrail hat es stellenweise aber in sich und erfreut mit viel Speed. Erfreulicherweise sind anders als etwa im Nationalpark Königsstuhl alle Wege für Räder freigegeben. Unterwegs finden sich ausreichend Möglichkeiten zur Einkehr. Mit etwas mehr Abstand zu regenreichen Tagen dürfte der Schlammfaktor auf den Wegen abnehmen, uns hat er jedenfalls nicht gestört.

Weitere Informationen:

Sonntag, 11. April 2010

Frühlingsrunde Hanshagen

Mit Anbeginn des Frühlings werden in den umliegenden Wäldern von Greifswald die ersten Geländeradsportfetischisten auf der Hatz nach dem perfekten Trail gesichtet.

Lange, dunkle, kalte Winterschraubertage haben neue Ideen reifen lassen, hier Katharinas Kombination aus 26er und 29er Laufrädern mit Starrgabel.

Angebetete und GT im Einsatz.

Flugtechnik Tomboyz im Diedrichshagener Loch.

Bachlauf bei Hanshagen mit Buschwindröschen.

Nach Kontakt mit Bachlauf ;-)

Samstag, 6. März 2010

Wiederbefahrung der Hausrunde

Nachdem erste schneefreie Flächen auf den Frühling hoffen lassen haben wir eine Wiederbefahrung bzw. -Beschiebung der Hausrunde gewagt. Nachstehend ein paar Informationen zur aktuellen Schneelage

Im Wald hinter Weitenhagen existiert eine leidlich befahrbare Spur. Von Greifswald nach Weitenhagen gelangen wir nur über den Acker, der Feldweg ist hier immer noch unpassierbar.

Loipe nebst Spur vor dem Bahnübergang vor Guest.

Hinter dem Bahnübergang folgt eine hart gefrorene Schneedecke samt Neuschnee, die im Berggang mehr oder weniger befahren werden kann.

Der wenige Neuschnee hat die Landstraße hinter Guest bereits wieder zur Hälfte zugeweht.



Vor dem Stadtforst wollen zunächst tiefe Schneeverwehungen über den Acker umfahren werden. Der Trail linkerhand im Wald ist weitgehend passierbar, allerdings wollen allerhand Schneebretter durchfahren werden.