Montag, 2. März 2009

6. Greifswalder Cross Touren Fahrt

Am Sonntag bot die 6. Greifswalder Cross Touren Fahrt Gelgenheit zu ersten längeren Ausfahrt. Angeboten wurden Streckenlängen von 32, 48, 68 und 92 Kilomtern, ich habe mich letztlich für die 68er Runde entschieden. Leider musste aufgrund des langen Winters ein Großteil der Strecke auf die Strasse verlegt werden, dennoch gab es ein paar schöne Offroad-Passagen. Gestartet wurde am Sinus Gesundheitszentrum, der Streckenverlauf verlief zunächst über Kemnit, Neuendorf und Ludwigsburg. Von hier ging es immer entlang der Küste nach Lubmin bis zum Industriehafen und weiter über Freest und Krölin. Mit zwei Verpflegungsstops und großer Gruppe war die Diustanz sehr angenehm zu fahren und die Kondition dank Wintertraining im Vergleich auf einem guten Level. Nachdem der Morgen mit leichtem Nieselregen begann besserte sich das Wetter im Tourverlauf zusehends in Richtung erstes Frühlingsempfinden mit angenehmen Rückenwind im letzten Viertel.


Der Start


Waldstück vor Loissin


Küstennorthshore in Lubmin


Waldstück hinter Lubmin


Lubmin Industriehafen
(Quelle Bilder: Anto, Team Radmarathon Greifswald, Radsportgruppe SV Hanse Klinikum Stralsund)

Was sich bei mir auf den letzten Kilometern wie ein schleichender Plattfuß anfühlte entpuppte sich bei genauerer Betrachtung im Nachhinein leider als ein kapitaler Rahmenbruch. Der "Fette Knochen" (Hawk Fat Bone) ist damit nach gerade mehr als 800 Kilometern hinüber und ich muss mich wohl oder übel nach einem neuen Hardtailrahmen umschauen. Sehr ärgerlich, da das Setup perfekt passte und ich erst vor kurzem eine andere Gabel eingebaut hatte. An der Bruchstelle hatte der Rahmen bereits vor der Restauration, sprich einer Glasperlenstrahlung und neuem Pulver einen Chainsuck. Aufgrund der Wandstärke der Rohre habe ich diesem keine Bedeutung beigemessen, er scheint aber die Ursache zu sein, andernfalls wurde die rückwärtige Schweißnaht wurde fehlerhaft ausgeführt.


Knochen gebrochen

Weitere Berichte und Bilder:
Team Radmarathon Greifswald (Ausrichter)
HSG Universität Greifswald
Radsportgruppe SV Hanse Klinikum Stralsund
Anto auf MTB-News
Helmuts Fahrrad Seiten

Tracking der Marathonroute:

Radroute 126685 - powered by Bikemap

Freitag, 20. Februar 2009

Tourenplanung 2009

Bei der Lektüre zum Thema GPS-Tracking stieß ich im Portal www.gps-tour.info soeben auf zwei schöne Touren in Mecklenburg-Vorpommern:
  1. Die "Doppel-D um den Plauer See"
  2. Eine Umrundung des Jasmunder Boddens
Die werden beide auf jeden Fall in die Jahresplanung 2009 mit aufgenommen. Eine ursprünglich für August angedachte Befahrung des Elberadweges von Hamburg bis Dresden wurde vorläufig gecancelt. Alternativ wird es eventuell eine mehrtägige Küstentour zwischen Hamburg und Greifswald geben.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Winterzeit ist Schrauberzeit

Mein Strassenrenner, ein altes Giant Peloton Superlite, bedurfte dringend einer Erneuerung einiger Verschleißteile, wie Reifen, Lenkerband und Bowdenzüge. In diesem Zuge habe ich mich entschlossen Lenker und Vorbau zu tauschen, um eine ergonomischere Sitzposition zu erlangen. Der bisher verwendete Modolo Pilot Vorbau dämpft aufgrund seiner Bauweise zwar gut Stöße und Erschütterungen, war aber immer etwas zu lang. Den Lenker (ebenfalls Modolo) habe ich als zu schmal und die untere Griffposition aufgrund der Biegung als nicht angenehm empfunden.





Die Montage des Vorbaus mit einem 1" A-Head Adapter ließ den Vorbau zudem im Verhältnis zum Stahlrahmen recht klobig erscheinen. Hier kommt jetzt ein wesentlich schlankerer Syncros Road Steam mit einer 1" Schaftklemmung zum Einsatz. Der Lenker wurde durch einen 44cm breiten Ritchey ersetzt, der eine angenehmere Form aufweist.



Leider hält bei den Faltreifen die Karkasse nicht so lange und wird porös, deshalb wurden die alten gelben und rissigen Hutchinson Faltreifen gegen weiße Vittoria Rubino Drahtreifen getauscht. Noch fix sämtliche Bowdenzüge und Hüllen erneuert, etwas poliert, geölt und gefettet und der Check ist abgeschlossen.



Auf der Rolle fährt sich der Renner durch die Modifikationen bereits wesentlich angenehmer, ich bin gespannt auf die Straße, sobald es die Witterungsverältnisse zulassen. Eventuell werden Stütze und Sattel noch getauscht, hier könnte eine Stütze ohne Versatz noch eine Optimierung der Sitzposition bewirken.